Heilpädagogisches Kinderheim "Haus Maria"

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Wohnen, Fördern und Betreuen

Die offenen-pädagogischen Wohngruppen im heilpädagogischen Kinderheim Haus Maria sind für die Kinder und Jugendlichen und jungen Erwachsenen der zentrale Lebensraum.
Die Wohnform ist so gewählt, dass sie den Bedürfnissen Einzelner gerecht wird. Entscheidend für eine sinnvolle Betreuung sind kleine familienähnliche, geschlechtergemischte Wohngruppen.
Wohnen, ein Gefühl des Daheimseins und der Geborgenheit, ist ein wesentlicher Bereich menschlichen Lebens und ermöglicht insbesondere die Erfahrung von Sicherheit, Gemeinschaft und Eigenständigkeit.
Die Angebote zur Betreuung und Förderung werden vornehmlich unter dem Gesichtspunkt der Aktivierung im körperlichen, geistigen und sozialen Bereich gesehen.
Pflege und medizinische Versorgung sind sichergestellt und sind unerlässliche Voraussetzungen für eine ganzheitliche Betreuung.

 

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

  • Förderung altersentsprechender Entwicklungen unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstands
  • Ermöglichung größtmöglicher lebenspraktischer Selbständigkeit
  • Persönlichkeits-/Identitätsentwicklung, auch Integration der Behinderung in Alltag und Biographie
  • Ermöglichung sozialer Teilhabe/Inklusion
  • Ermöglichung von Geborgenheit, Gemeinschaft, Eigenständigkeit, Nachbarschaft
  • Entfaltung sozialer Kompetenzen
  • Erweiterung der Fähigkeit und Bereitschaft zur Mitbestimmung
  • Erweiterung von Ausdrucksfähigkeit
  • Sensibilisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt mit allen Sinnen
  • Orientierung im Jahreslauf und Teilnahme am Jahreskreis
  • Vorbereitung und Begleitung des Schulbesuchs
  • Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in eine berufliche Tätigkeit
  • Vorbereitung und Begleitung des Umzugs in eine andere Wohnform
  • Vorbereitung und Unterstützung beim Erwachsenwerden
Lesen

 

Kooperation mit der Franziskus-von-Assisi-Schule

Bei der Aufnahme in das Wohnheim wird die Schulleitung mit eingebunden, um die individuelle Beschulung für das Kind sicherzustellen.
Eine enge Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum geistige Entwicklung im Franziskushaus Au am Inn wird angestrebt, um die optimalen Fördermöglichkeiten für jedes einzelne Kind zu finden. Regelmäßig werden die Förder- und Erziehungsziele der einzelnen Kinder und Jugendlichen mit den Lehrkräften besprochen und aufeinander abgestimmt, bis hin zu gemeinsam geführten Elterngesprächen.

 

Fachdienstleistungen

Eingebunden in den Wohngruppenalltag werden Einzel- und Kleingruppentherapie angeboten. Die Therapien sind gezielt auf die individuelle Situation des Einzelnen abgestimmt und werden nach Möglichkeit in die Lebenswelt des Kindes integriert. Das Zusammenwirken der pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte ist so festgelegt, dass es vom Kind als einheitliches Bemühen erlebt wird.
Ort und Zeit einer Therapie werden so organisiert und gestaltet, dass keine belastende Situation für das betroffene Kind entsteht.
Fachdienstangebote sind:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Musiktherapie
  • Heilpädagogisches Reiten
  • Psychologie

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung  ist durch einen Allgemeinarzt, einen Kinderarzt und einen Kinder- und Jugendpsychiater durch regelmäßige Visite und bei Rufbereitschaft im Bedarfsfall gesichert.

Elternarbeit

Die Eltern sind uns wichtige Partner. Auf ihre Erfahrungen wollen wir aufbauen und sie weiterhin bei der Erziehung begleiten, unterstützen und einbeziehen. Durch die Aufnahme in die Wohngruppe werden die Eltern nicht aus der Verantwortung für ihr Kind entlassen.

Partizipation

Positive Beteiligungserfahrungen sollen Kindern und Jugendlichen Erfahrungsräume für Selbstwirksamkeit, Lebensbewältigung und Selbstbestimmung eröffnen, sowohl im alltäglichen Gruppengeschehen als auch im individuellen Hilfeprozess. Auf diese Weise wird die Individualität der Kinder und Jugendlichen anerkannt.
In folgenden Bereichen kann/können der/die Einzelne und/oder die gesamte Gruppe eingebunden werden und entscheidungswirksame Aktivitäten entwickeln:

  • Wahl des Kinderheimbeirates
  • Beteiligung im Hilfeplanprozess
  • Gestaltung des Wohnalltags
  • Anregungen zur Gestaltung des Alltagsablaufs
  • Planung gemeinsamer Unternehmungen und Ausflüge
  • individuelle und gruppenbezogene Freizeitgestaltung
  • persönliche Ausstattung des Wohn- und Gemeinschaftsbereiches
  • Mitsprache bei Feiern, Festen und Veranstaltungen

Das Erzieherteam schafft kontinuierlich klare und transparente Strukturen und ein offenes Kommunikationsklima.
Das Franziskushaus hat Zuständigkeiten geschaffen und offiziell eine unabhängige Kinderschutzstelle (Ombutstelle) eingerichtet. Beschwerdeweg und Vertrauenspersonen sind für alle Personen offen gemacht und bekanntgegeben.